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Zusammenfassung mit KI erstellen

Das Einrichten einer neuen Workstation fühlt sich oft wie ein Kinderspiel an, bis Sie merken, dass die Network-Monitoring-Software nicht so reibungslos läuft, wie sie sollte. Vielleicht fragen Sie sich, ob der Computer tatsächlich die leistungsstarke dedizierte Karte nutzt, für die Sie bezahlt haben, oder ob er nur mit der einfachen integrierten Grafik läuft. Dies ist eine häufige Hürde, egal ob Sie einen einzelnen High-End-PC oder eine ganze Flotte von Büro-Laptops verwalten.
Sich ein klares Bild davon zu machen, was unter der Haube passiert, ist der erste Schritt zur Behebung von Leistungsverzögerungen oder Treiberproblemen. In diesem Blog schlüsseln wir die verschiedenen Arten von Grafikhardware auf und zeigen Ihnen genau, wie Sie aktive GPUs unter Windows, Linux und macOS identifizieren.
Die drei Haupt-GPU-Typen
Grafikkarten oder GPUs sind kritische Komponenten, die Rendering- und Rechenaufgaben jenseits der CPU übernehmen. Sie treten in drei Hauptformen auf:
- Integrierte GPUs (iGPUs): Diese sind direkt in das CPU-Paket eingebaut, um alltägliche Anzeigeaufgaben zu erledigen, während sie sich den Haupt-DDR-RAM des Systems teilen. Ihr Hauptzweck ist die Bereitstellung einer effizienten grafischen Ausgabe, wobei sich ihre Leistung oft eher in der Standard-Betriebssystem-Telemetrie als in spezialisierten Hardware-Sensoren widerspiegelt.
- Dedizierte GPUs (dGPUs): Diese fungieren als eigenständige Hardwareeinheiten mit eigenem dediziertem VRAM für Hochleistungs-Rendering. Ihr Zweck ist es, schwere Rechenlasten zu bewältigen und granulare Hardware-Telemetrie bereitzustellen, wie zum Beispiel präzise Temperatur- und Stromverbrauchsdaten.
- Extern angeschlossene GPUs (eGPUs): Diese Karten der Desktop-Klasse werden über einen Thunderbolt-Anschluss verbunden, um tragbaren Geräten einen modularen Leistungsschub zu verleihen. Sie dienen dazu, die Lücke zwischen Mobilität und Leistung zu schließen, und verlassen sich auf den Systembus, um Echtzeit-Telemetrie und Status-Updates an das Betriebssystem zu liefern.
Beachten Sie: Selbst wenn eine GPU physisch installiert ist, erscheint sie möglicherweise aufgrund von BIOS-Einstellungen, Virtualisierung oder Energieverwaltung nicht im Betriebssystem. Aus diesem Grund wird die Hardware-Sichtbarkeit oft durch Energierichtlinien oder notwendige Patch Management-Maßnahmen (in Form von Firmware-Updates) gesteuert, um sicherzustellen, dass der Systembus korrekt mit dem Betriebssystem kommuniziert.
So identifizieren Sie installierte und aktive Grafikkarten unter Windows
Windows legt GPU-Details über grafische Benutzeroberflächen und Befehlszeilen-Utilities offen, die jeweils unterschiedliche Aspekte wie Hardware-Präsenz, Treiberstatus und Update-Bereitschaft sowie die Echtzeit-Nutzung offenbaren. Die folgenden Methoden beschreiben die exakten Schritte zur genauen Identifizierung sowohl integrierter als auch dedizierter GPUs.
Methode 1: Geräte-Manager
Der Geräte-Manager ist das primäre Werkzeug zur Identifizierung aller im System installierten GPUs.
Schritte:
1. Suchen Sie in der Suchleiste nach „Geräte-Manager“ und klicken Sie auf „Öffnen“.“

2. Erweitern Sie den Punkt Grafikkarten.

3. Überprüfen Sie die aufgelisteten Geräte (z. B. Intel UHD Graphics, NVIDIA RTX 3060).
Jeder aufgelistete Adapter stellt eine installierte GPU dar. Ein Abwärtspfeil zeigt an, dass das Gerät deaktiviert ist, während ein Warnsymbol auf Treiber- oder Hardwareprobleme hinweist. Diese Methode bestätigt, dass GPU-Hardware vorhanden ist, aber nicht, dass sie tatsächlich verwendet wird.
Verpassen Sie nicht die besten Optionen für Hardware-Monitoring-Software.
Methode 2: Windows 11 Grafikeinstellungen
Windows 11 ermöglicht es Ihnen zu überprüfen, ob eine funktionierende GPU vorhanden ist, indem Sie sehen, ob eine bestimmte App sie verwendet. Dies bestätigt, welche GPU Windows für spezifische Workloads nutzt.
Schritte:
1. Gehen Sie zu Einstellungen > System > Bildschirm.

2. Scrollen Sie nach unten und klicken Sie auf Grafik.

3. Wählen Sie eine App aus und öffnen Sie die Optionen (z. B. Kamera) und weisen Sie die bevorzugte GPU zu.

Methode 3: Task-Manager
Der Task-Manager zeigt an, welche GPU aktiv genutzt wird und wie die Arbeitslasten verteilt sind.
Schritte:
1. Suchen Sie in der Suchleiste nach „Task-Manager“ und klicken Sie auf „Öffnen“.

2. Wählen Sie den Tab Leistung und wählen Sie im linken Bereich GPU 0, GPU 1 usw. aus.

Hier zeigt Windows die VRAM-Nutzung, die Aktivität der GPU-Engine und die aktiven Prozesse an. Laut Microsoft ist dieser Ansatz besonders nützlich bei Hybrid-Grafiksystemen, bei denen Windows je nach Arbeitslast dynamisch zwischen den GPUs wechselt.
Methode 4: PowerShell
PowerShell bietet eine skriptfähige und präzise Ansicht der erkannten GPUs. Diese Methode ist ideal für Automatisierung, Inventarisierung und Remote-Diagnose.
Schritte:
1. Suchen Sie in der Suchleiste nach „PowerShell“ und klicken Sie auf „Als Administrator ausführen“.

2. Führen Sie den Befehl aus: Get-CimInstance Win32_VideoController

3. Überprüfen Sie die Ausgabe auf GPU-Name, Treiberversion, Speicher und Status.
Wenn Sie mehr als nur ein paar Computer verwalten, wird das Überprüfen von GPU-Details für jedes Gerät einzeln schnell unrealistisch. Ateras Remote Monitoring und Management-Plattform macht dies einfacher, indem sie es Ihnen ermöglicht, PowerShell-Befehle remote auf mehreren Geräten auszuführen.
Anstatt sich an jeder Workstation anzumelden, können Sie Details zur Grafikkarte wie den erkannten Adapter, die Treiberversion und den Gerätestatus an einem Ort sammeln. Dieser Ansatz ist besonders nützlich für Remote-Teams, Hardware-Audits oder die Behebung von Leistungsproblemen, ohne die Endbenutzer zu stören. Durch den Remote-Einsatz verlassen Sie sich weiterhin auf das native Windows-Reporting, jedoch in einem viel größeren und besser verwaltbaren Maßstab.
So identifizieren Sie installierte und aktive Grafikkarten auf Linux-Systemen
Auf Linux-Systemen werden Grafikkarteninformationen in der Regel über Befehlszeilen-Tools statt über grafische Menüs abgerufen. Die genauen verfügbaren Informationen hängen von der Linux-Distribution, den installierten Grafiktreibern und davon ab, ob das System den X11- oder den Wayland-Display-Server verwendet.
Methode 1: PCI-Enumeration
Diese Methode wird verwendet, um zu bestätigen, welche Grafikkarten physisch vom System erkannt werden.
Schritte:
- Öffnen Sie die Terminal-Anwendung.
- Geben Sie den folgenden Befehl ein und drücken Sie die Eingabetaste: lspci | grep -i vga
- Überprüfen Sie die im Terminalfenster angezeigte Ausgabe.
Jeder aufgelistete Eintrag stellt eine installierte Grafikkarte dar. Diese Methode bestätigt die Hardware-Erkennung, zeigt aber nicht an, ob die GPU aktiv genutzt wird.
Methode 2: Herstellerspezifische Tools
Um Live-GPU-Nutzungs- und Leistungsdaten anzuzeigen, werden herstellerspezifische Utilities verwendet. Diese Tools funktionieren nur, wenn die korrekten Herstellertreiber (wie NVIDIA-, AMD- oder Intel-Grafiktreiber) installiert sind.
Schritte:
- Öffnen Sie die Terminal-Anwendung.
- Führen Sie den Befehl aus, der zu Ihrem GPU-Hersteller passt:
- NVIDIA-Systeme: nvidia-smi
- AMD-Systeme mit ROCm: rocm-smi
- Integrierte Intel-Grafik: intel_gpu_top
- Beobachten Sie die angezeigten Echtzeit-Statistiken.
Diese Methode ist besonders nützlich auf Servern und Workstations, auf denen die Überwachung aktiver Arbeitslasten erforderlich ist.
Methode 3: Identifizierung der aktiven Rendering-GPU
Diese Methode bestimmt, welche GPU derzeit für das Rendering von grafischen Anwendungen verantwortlich ist.
Schritte:
- Öffnen Sie die Terminal-Anwendung.
- Geben Sie den folgenden Befehl ein und drücken Sie die Eingabetaste: glxinfo | grep “OpenGL renderer”
- Lesen Sie den ausgegebenen „OpenGL renderer“-String.
Auf Systemen, die X11 verwenden, zeigt diese Ausgabe normalerweise genau die GPU an, die das Rendering durchführt. Auf Wayland-basierten Distributionen kann das Ergebnis über XWayland geleitet oder vom Compositor maskiert werden, was bedeutet, dass die physische GPU nicht immer direkt angezeigt wird.
So identifizieren Sie installierte und aktive Grafikkarten auf macOS
Auf macOS greift man primär über die integrierten Systemoberflächen von Apple auf Grafikkarteninformationen zu, statt über Low-Level-Befehlszeilen-Tools. Apple abstrahiert absichtlich die meisten Echtzeit-Leistungsdaten, daher konzentriert sich macOS mehr auf die Hardware-Inventarisierung und Berichterstattung über Fähigkeiten als auf Live-GPU-Metriken.
Methode 1: Verwendung der Systeminformationen (Grafische Oberfläche)
Diese Methode ist der zuverlässigste Weg, um installierte Grafikhardware auf macOS zu identifizieren.
Schritte:
- Klicken Sie auf das Apple-Menü in der oberen linken Ecke des Bildschirms.
- Wählen Sie Über diesen Mac.
- Klicken Sie auf Weitere Infos oder Systembericht.
- Wählen Sie im Fenster „Systeminformationen“ unter dem Abschnitt Hardware den Punkt Grafik/Displays aus.
- Überprüfen Sie die aufgelisteten Grafikgeräte.
Diese Methode bestätigt das Vorhandensein der Hardware und die Kompatibilität, zeigt aber keine Live-Nutzungs- oder Temperaturdaten an.
Methode 2: Abrufen von GPU-Details über das Terminal
Für eine detailliertere und skriptfähige Ausgabe bietet macOS einen System-Profiling-Befehl an.
Schritte:
- Öffnen Sie das Terminal, indem Sie über Spotlight danach suchen (Befehl + Leertaste).
- Geben Sie den folgenden Befehl ein und drücken Sie die Eingabetaste: system_profiler SPDisplaysDataType
- Überprüfen Sie die angezeigte Ausgabe.
Dieser Befehl legt zusätzliche Informationen wie PCI-Identifikatoren, Hersteller-IDs, Metal-Support-Level offen und zeigt an, welche GPU auf Systemen, die automatischen Grafikwechsel unterstützen, derzeit aktiv ist. Die Ausgabe kann auch für Dokumentations- oder Automatisierungszwecke exportiert werden.
“Die Erkennung von Grafikhardware sollte als Teil der Lebenszyklus- und Risikoplanung betrachtet werden, da GPU-Daten den Treibersupport, die Upgrade-Bereitschaft des Betriebssystems, das Sicherheitsrisiko und die Kostenprognose beeinflussen.”
Harris Emekayobo
Wussten Sie schon? Endpoint-Management-Plattformen ermöglichen es uns, Grafikhardware in großen Umgebungen zu identifizieren, ohne auf jedes Gerät einzeln zugreifen zu müssen. Tools wie Microsoft Intune und Ateras Remote Monitoring und Management sammeln Hardware-Daten, indem sie im Hintergrund Skripte und Systemabfragen nach einem Zeitplan ausführen. Diese Informationen werden normalisiert und in einem zentralen Dashboard präsentiert, was Ihnen eine konsistente Sicht auf das GPU-Inventar über alle verwalteten Endpunkte hinweg bietet.
Über eine einzige Konsole können Sie den erkannten Grafikadapter, die zugehörige Treiberversion und grundlegende Leistungsindikatoren für jedes Gerät überprüfen. Dies macht manuelle Prüfungen über Betriebssystem-Oberflächen oder Befehlszeilen-Tools überflüssig.
Verwalten Ihrer Hardware über Atera
Den Überblick über die Grafikhardware zu behalten, muss keine manuelle lästige Pflicht für jedes Gerät in Ihrem Netzwerk sein, insbesondere in komplexen Enterprise-IT-Umgebungen. Durch die Nutzung der Remote Monitoring und Management-Plattform von Atera erhalten Sie sofortige Sichtbarkeit der GPU-Spezifikationen und Treiberversionen Ihrer gesamten Flotte über ein zentrales Dashboard. Diese Automatisierung stellt sicher, dass Sie veraltete Treiber oder Hardware-Engpässe erkennen können, bevor sie die Produktivität der Benutzer beeinträchtigen.
Ob Sie nun ein Audit für eine Hardware-Erneuerung durchführen oder eine spezifische Leistungsverzögerung beheben – Atera vereinfacht den Prozess, indem es Echtzeit-Hardware-Telemetrie automatisch abruft. Letztendlich ermöglicht es Ihnen, diese Daten direkt zur Hand zu haben, einen proaktiveren Ansatz für das IT-Management und die Systemgesundheit zu verfolgen.
»Bereit, es auszuprobieren? Starten Sie einen kostenlosen Test mit Atera.
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